Buchvorstellung in Zürich: „Iran im Weltsystem“

Iran im Weltsystem. Bündnisse des Regimes und Perspektiven der Freiheitsbewegung.

Buchpräsentation und anschließende Diskussion mit Stephan Grigat.

2. Juli 2010: 19.00
VOLKSHAUS, Grüner Saal
Stauffacherstrasse 60
ZÜRICH

Veranstalter:
Libérez Gaza de Hamas &  Initiative gegen Antisemitismus Zürich
mit freundlicher Unterstützung des Studienverlags

Opfer aller Länder, vereinigt euch!

„Die deutsche Regierung und ihre Unterstützer arbeiteten sehr geschickt, nutzten jede Möglichkeit, die Entente zu spalten und versuchten mit allen Mitteln, das propagandistische Bild eine mißhandelten, verelendeten und mitleiderregenden Deutschlands aufrechtzuerhalten. (…)in der ganzen Welt wurden Sympathiebekundungen für Deutschland organisiert – kurz, die Deutschen waren sehr erfolgreich darin, als Trost für den verlorenen Krieg nun den Frieden zu gewinnen.“ (Karl Retzlaw im Jahre 1944)

Opferideologie und Antisemitismus gehören wohl unzertrennlich zueinander. Ob dies im Nahen Osten aus Europa übernommen wurde oder beides ein originäres Produkt des Islams ist, muss hier jedoch unbeantwortet bleiben. Auffallend ist aber, dass gerade eine Ideologie die sich von Feinden umringt und erniedrigt sah, der Nationalsozialismus, von seinen Bewunderern und Gegnern, mit dem Islam verglichen wurde.  So nannte der französische Faschist Charles Maurras den Nationalsozialismus „den Islam des Nordens“, für Churchill, der mit seinem Buch über den Mahdi die erste Islamistische Massenbewegung im 19. Jahrhundert beschrieb, war Mein Kampf der neue Koran und Amin el-Husseini, der Großmufti von Jerusalem, sah etliche Übereinstimmungen zwischen dem Islam und der nationalsozialistischen Ideologie.

Doch auch die Linke, die eigentlich die größte Widersacherin solcher Ideologien sein sollte, verkam mit jeder neuen uneingestandenen Niederlage, zu dem Opferkollektiv das sie heute Global fast ausnahmslos ist. Auch hier wähnt man sich immerzu betrogen, obwohl man doch den Lauf der Geschichte auf seiner Seite habe. Böse Mächte müssen hinter der Verhinderung der Weltrevolution stecken, die in besseren Zeiten vorhergesagt wurde. Von der Kritik der politischen Ökonomie von Marx möchte diese Linke schon lange nichts mehr wissen. Vor allem auch deshalb, weil dort schon stehen würde, was die Hindernisse einer möglichen Revolution sind. Der Linken reicht dagegen der politische Mehrwert Opfer des Systems zu sein, was dazu legitimiert drauf los zu schlagen. Keinen anderen Grund gibt es für die ritualisierten Kämpfe mit der Polizei am 1. Mai, wo beides geboten wird: Kampf mit der Polizei, welcher das Bedürfnis nach Enthemmung befriedigt und eine Niederlage mit Ansage, die den eigenen Opferstatus festigt.

Erst mit der Kritik von Marx hatte die Linke geeignete Instrumente in die Hand bekommen, den Kapitalismus richtig und ohne antisemitische Einschläge zu kritisieren. Vor Marx und eben auch danach, war der Linken das größtenteils nicht mehr gelungen. Doch nachdem man Marx in der Linken, entweder, wie schon damals George Sorel, bis auf einige Versatzstücke des Klassenkampfes, entsorgt hatte, oder gleich durch die Ikonen der Postmoderne mit ihrem Sprachwirrwarr ersetzten, steht dem Bündnis mit anderen Opferideologien nichts mehr im Weg – einem Bündnis gegen Israel und die Juden.

Weiterlesen ‚Opfer aller Länder, vereinigt euch!‘

Kundgebung und Infotisch: Free Gaza from Hamas! – Solidarität mit Israel!

Freitag, 4. Juni 2010, 15:00 Uhr
Stock-im-Eisen-Platz, 1010 Wien

In einer Situation, in der in Wien auf antisemitischen Massenaufmärschen Israelis von Islamisten, türkischen Nationalisten und ihren linken antiimperialistischen Freunden unter „Allahu Akbar“-Rufen zu den Nazis von heute erklärt werden, stellen wir uns an die Seite des jüdischen Staates. Wenn der Wiener Gemeinderat plötzlich Weltpolitik spielt (was ihm sonst nicht einmal einfällt, wenn Islamisten im Sudan Zehntausende ermorden) und einstimmig das Vorgehen der israelischen Armee anprangert, ohne auch nur ein Wort über die Leute zu verlieren, gegen die sich dieses Vorgehen gerichtet hat, betonen wir Israels Recht auf Selbstverteidigung. Wir richten uns gegen die propagandistische Hetze gegen Israel und gegen die Verurteilungen, die sich gar nicht mehr dafür interessieren, in welch aussichtslose Lage der Staat der Shoahüberlebenden von den Antisemiten dieser Welt ein ums andere mal manövriert wird.

Das Problem im Gazastreifen ist nicht die durch die Angriffe und die Aufrüstung der Hamas notwenig gewordene Seeblockade, sondern die Herrschaft der Djihadisten, die nicht nur Israel terrorisieren, sondern auch all jene Palästinenser, die sich ein friedliches Zusammenleben mit den Israelis wünschen oder sich dem Tugendterror der Islamisten nicht unterordnen wollen.

Bündnis „FREE GAZA FROM HAMAS“
(Israelitische Kultusgemeinde, Österreichisch-Israelische Gesellschaft, Aktion gegen den Antisemitismus in Österreich, Café Critique, Scholars for Peace in the Middle East Austria, Österreichischer Gedenkdienst, Christen an der Seite Israels – Österreich, Basisgruppe Politikwissenschaft, European Council of WIZO Federations, Zwi Perez Chajes Loge der B’nai B’rith, Bund sozialdemokratischer Juden – Avoda, HaShomer HaZair, Zionistische Föderation in Österreich und weitere Organisationen)

weitere Infos: http://freegazafromhamas.wordpress.com/

Buchpräsentation: Iran im Weltsystem

Iran im Weltsystem. Bündnisse des Regimes und Perspektiven der Freiheitsbewegung.

Buchpräsentation und anschließende Diskussion mit Stephan Grigat.

6. Juni 2010: 19.00
Kulturcafé Schlachthaus, Dornbirn

7. Juni 2010: 20.00
HS 7 GEIWI, Innsbruck
(gemeinsam mit GRAS Ibk)

8. Mai: Fest der Befreiung

Anlässlich der 65. Wiederkehr der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht und der damiteinhergehenden Befreiung Europas vom Nationalsozialismus findet am 8. Mai 2010 in Wien ein Befreiungsfest statt.

Details im 8. Mai Blog.

Das internationale Recht, Israel und der Nahostkonflikt

Es gibt Banalitäten, die gerade von Leuten nicht gerne eingestanden werden, die zwar die negativen Seiten dieser Welt durchaus sehen, Staat und Kapital aber für eine Naturgegebenheit halten und deshalb über moralisierende Kritik nicht hinaus kommen. Eine davon ist zum Beispiel, dass im Konflikt zwischen Staaten (oder sich in Gründung befindenden Staaten) die Gewalt entscheidet. Anders als innerhalb des Staates kann es zwischen Staaten keine rechtlichen Regelungen geben und dies deshalb, weil es keinen Weltsouverän gibt, der diese Regelungen durchsetzen und sanktionieren könnte.  Das internationale Recht beruht dann auch nur auf Freiwilligkeit und ist damit im Normalfall ein zahnloser Tiger, dem sich schöngeistige linke und rechte Friedensfreunde verschreiben, die Frieden unter Voraussetzungen fordern, unter denen er nicht möglich ist. Denn das Kapital braucht den von Territorium zu Territorium nach Geschichte und Ideologie verschiedenen Staat, der den gleichen und freien Warentausch durchsetzt, garantiert und Verstöße dagegen rechtlich sanktioniert. Das global durchgesetzte Kapitalverhältnis, setzt eine Welt von verschiedenen Staaten voraus und genau dies verunmöglicht einen weltweiten Frieden. Der bewusstlose Anhänger dieser Weltordnung, der es zwar anders haben möchte, aber über die Proklamation des internationalen Rechts nicht hinauskommt, erblickt dann auch in Israel den Saboteur der eigentlich friedlichen Weltordnung. In diesem kleinen Staat, der sich aufgrund der Aggression von außen dem Internationalen Recht widersetzen muss, um überleben zu können, wird eine Art Verschwörung gegen den Frieden und das internationale Recht erkannt. Weiterlesen ‚Das internationale Recht, Israel und der Nahostkonflikt‘

Blut und Boden: Der Palästina Mythos und die vermeintlich illegalen Siedlungen

In der internationalen Betrachtung des Nahostkonflikts dominiert seit Jahren vor Allem ein Thema: Das der sogenannten Siedlungen. Zum Standardrepertoire eines jeden Berichts über die jüdischen Nachbarschaften, Dörfer und Städte im Westjordanland gehört auch stets die Behauptung, es handle sich dabei um “illegale Siedlungen”, da sie gegen internationales Recht verstossen würden. Erst kürzlich bemüßigte sich auch die Europäische Union diese Darstellung in ihrer neueste Resolution als vermeintliches Faktum wiederzugeben. Doch was meist unhinterfragt als gesicherte Tatsache vorgegaukelt wird, stellt sich in Wirklichkeit vollkommen anders dar.

weiterlesen auf Friends of Israel.


Free Gaza from Hamas!

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